
Forschungszentrum fordert Bund zu Alternativen auf
Nicht nur Deutschland – sondern in ganz Europa muss eine Strategie entwickelt werden, um im Herbst und Winter ausreichend Gas zur Verfügung stehen zu haben. Die muss neue Möglichkeiten der Gasbeschaffung in den Blick nehmen. Das fordert jetzt das Forschungszentrum Jülich – und nimmt damit Bezug auf die zweite Stufe des Notfallplans Gas.
Veröffentlicht: Montag, 11.07.2022 07:24
Weil Russland die Gaslieferungen an uns eingeschränkt hat, wurde vom Bundeswirtschaftministerium im Juni die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Und mit der heißt es für uns Verbraucher: Energiesparen. Dazu müssen nicht nur wir Einsatz zeigen. Auch die Politik muss für Ersatz von Gaskraftwerken durch Kohlekraftwerke oder Einsparungen im Industriesektor sorgen, sagt das Forschungszentrum Jülich. Dazu muss spätestens im Herbst mit Einsparmaßnahmen begonnen werden. Nur dadurch können die Gasspeicher für die Wintermonate aufgefüllt werden, heißt es.