
Die Flüsse und Bäche entlang der Rur bleiben aber weiter sehr voll. Es laufe immer noch viel Wasser nach, sagt der Wasserverband Eifel-Rur. Er muss auch weiter viel Wasser aus der Rurtalsperre abgeben. Das soll den Pegel in der Talsperre senken. Der Verband warnt vor dem Betreten oder Befahren der Wasserflächen. Unter der Wasseroberfläche könnten unbekannte Gefahren oder Strömungen lauern, so die Warnung.
Bei uns im Kreis halten sich die Schäden auch in kleineren Grenzen als z.B. im Raum Aachen und Euskirchen. Dort sind viele Kläranlagen vom Hochwasser betroffen. Der Wasserverband will die Anlagen schnell wieder starten. Dann kann das Abwasser auch von Rückständen wie Öl wieder gereinigt werden. Die Dürener Kläranlage ist weiter in Betrieb. Der Hauptsammler von Kreuzau über Düren bis zur Kläranlage war allerdings sehr voll. Die Papierindustrie musste zeitweise ihre Produktion runter fahren, damit nicht noch mehr Abwasser entsteht.