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Haftstrafe im Prozess um Menschenhandel
© Foto: Daniel Dähling
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Haftstrafe im Prozess um Menschenhandel

Ein Ex-Ehepaar sollen Menschen geschmuggelt und ausgebeutet haben. Im Prozess um Menschenhandel ist am Landgericht in Aachen in dieser Woche ein erstes Urteil gefallen. Drei Jahre und zwei Monate muss eine Frau jetzt ins Gefängnis. Sie soll andere Frauen für Prostituion nach Düren oder auch Eschweiler geholt haben soll.

Veröffentlicht: Freitag, 09.10.2020 04:52

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Die Frau hat ein Geständnis am Aachener Landgericht abgelegt. Das sagte uns ein Gerichtssprecher. Die Frau soll unter anderem Frauen aus Russland und der Ukraine geholt haben, damit sie hier in der Region in Bordellen arbeiten konnten. Der Gerichtssprecher spricht von insgesamt 18 Fällen. Die Frau stand auch wegen Betrugs mit Sozialleistungen vor Gericht.

In einem anderen Verfahren am Aachener Landgericht geht es um den Ex-Mann der Frau. Er soll Künstler mit hohen Gagen aus Afrika für die Arbeit im Zirkus gelockt haben. Der Mann zahlte offenbar nur einen Hungerlohn an die Künstler. Hier soll es im Dezember ein Urteil geben. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.

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