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Harte Zeiten bei Schuldnerberatungsstelle
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Harte Zeiten bei Schuldnerberatungsstelle

Die Schuldnerberatungsstellen in Düren und Jülich stellen sich auf harte Zeiten ein. Sie gehen von einer steigenden Zahl von Insolvenzen aus.

Nach dem Auslaufen von staatlichen Hilfsprogrammen werden es viele Selbstständige bei uns im Kreis nicht packen, befürchten die Berater. Durch Kurzarbeit, fehlende Minijobs und mehr Arbeitslose dürfte es auch in vielen Privathaushalten zu Überschuldung kommen, heißt es im Jahresbericht. Im vergangenen Jahr gab es rund 100 Beratungen weniger als noch ein Jahr zuvor. Wegen der Kontaktbeschränkungen waren persönliche Beratungen nicht immer möglich. Was auffällt: Immer mehr Menschen über 60 bei uns im Kreis sind überschuldet. Sie stehen meist bei bis zu fünf Gläubigern in der Kreide.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.05.2021 03:39

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