
Haushaltssperre in Düren
In Düren gilt ab sofort eine Haushaltssperre bis Ende des Jahres. Stadtkämmerer Stephan Schlaak reagiert damit auf die angespannte Finanzlage der Stadt. Statt des ursprünglich geplanten Defizits von rund 13,6 Millionen Euro wird für 2026 jetzt ein Fehlbetrag von etwa 26,6 Millionen Euro erwartet.
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Gründe seien unter anderem höhere Ausgaben in den städtischen Dienststellen und fehlende Einsparungen, heißt es. Betroffen von der Sperre sind vor allem Sach- und Dienstleistungen sowie sonstige laufende Ausgaben. Neue Ausgaben sind nur noch in zwingenden Fällen erlaubt. Laufende Baumaßnahmen sollen dagegen weitergeführt werden. Auch neue Einstellungen vor Anfang 2027 sind grundsätzlich nicht vorgesehen. Der Stadtrat wird Mitte Oktober über die Maßnahme informiert.