
Hohe Gefahr von Wildunfällen
Wenn die Tage im Herbst kürzer werden, steigt auch die Zahl der Wildunfälle bei uns an der Rur. Jedes Jahr meldet das Statistische Bundesamt mehr als 250.000 Unfälle. Gerade mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es gefährlich. Rehe, Hirsche und Wildschweine sind während der Dämmerung - und damit im Berufsverkehr - am häufigsten unterwegs. Sie suchen Nahrung, orientieren sich an der inneren Uhr, kennen daher weder Zeitumstellung noch Verkehrsregeln. Deshalb wird es gerade im Herbst gefährlich. Der Deutsche Jagdverband zum Beispiel appelliert an alle Autofahrer, die Geschwindigkeit entlang der Felder und Wälder zu drosseln. Sollte es dennoch zum Unfall kommen, heißt es „Ruhe bewahren“, Unfallstelle absichern und die Polizei alarmieren.
Veröffentlicht: Montag, 28.10.2019 05:48