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Der ehemalige Preisträger ist Mitglied des Franziskusordens und hatte die Auszeichnung 2017 erhalten. Laut der Gemeinde reagiere man mit der Aberkennung auf ein wissenschaftliches Gutachten, das zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch im Umfeld des Franziskanerordens beleuchtet hat. Auch wenn die Taten nie vor Gericht verhandelt worden sind, nehme die Gemeinde sie sehr ernst. Der Gemeinderat wolle aber ausdrücklich keine strafrechtliche Bewertung vornehmen. Vor dem Hintergrund des Gutachtens habe man die Auszeichnung aber neu bewertet und beschlossen, sie nicht beizubehalten.
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