
Inflation trifft Singles besonders hart
Mehr als 39.000 Menschen entlang der Rur haben ein monatliches Nettoeinkommen unter 2.000 Euro. Das teilt die Gerwerkschaft NGG mit. Vor allem Alleinerziehende und Singles gehören dazu. Und gerade diese Menschen sind von der Inflation besonders hart getroffen
Veröffentlicht: Montag, 01.08.2022 08:27
Vor allem, wenn sich der aktuelle Trend nicht ändert, sagt die Gewerkschaft NGG. Insgesamt fast 117 Millionen Euro an Kaufkraft gehen allein hier im Kreis durch die Inflation verloren. Mehr als 20 Prozent davon bei den Geringverdienern. Laut der Gewerkschaft drohen dadurch soziale Verwerfungen. Wer ohnehin jeden Cent zweimal umdrehen muss, könne ernsthafte Probleme bekommen. Man brauche deswegen jetzt spezielle Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen – aber auch für Rentner, Studenten und Arbeitssuchende. Die Ampelkoalition müsse hier dringend nachlegen, so die Gewerkschaft NGG.