
Kaum Unterbringungsmöglichkeiten in Nideggen
Die Stadt Nideggen nimmt in den kommenden Wochen weitere 25 Flüchtlinge auf. Das bestätigte Bürgermeister Schmunkamp auf Radio-Rur-Nachfrage. Nideggen komme damit aber an die Grenzen der städtischen Unterbringung, heißt es weiter.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021 09:12
Die Stadt könne in der Eile nicht mehr Wohnungen stellen. Der freie Wohnungsmarkt sei in der Umgebung wie leergefegt. In der Eifel habe sich ein enormer Mietbedarf entwickelt. In Nideggen möchte man zudem auf keinen Fall von der erprobten Flüchtlings-Unterbringung abweichen. Nämlich dezentral. Um damit eine Ghetto-Bildung zu verhindern. Im Rat überlege man indes, entweder Gebäude zu kaufen oder neue Wohnungen zu bauen. Mit der Bezirksregierung soll eine gemeinsame Strategie entwickelt werden.