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Keine Bewegung im Hambacher Forst
© Radio Rur, Theresa Salentin
Der Tagebau Hambach
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Keine Bewegung im Hambacher Forst

Eine Woche nach der Regierungserklärung von NRW-Ministerpräsident Laschet bleibt die Lage im Hambacher Forst und im Wiesencamp Morschenich unverändert. Laschet hatte die Umweltaktivisten gebeten, ihre illegal errichteten Häuser im Wald zu räumen und den Wald in Ruhe zu lassen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.02.2019 13:29

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Passiert ist bislang aber noch nicht viel. Der Zustand sei unverändert, heißt es bei der Polizei auf Radio-Rur-Nachfrage. Ob und wie viele Aktivisten tatsächlich gegangen sind, das wisse man nicht. Aber eine große Bewegung habe es nicht gegeben. Der Energiekonzern RWE hatte zugesichert, bis zum Herbst nächsten Jahres auf das Baum-Fällen im Hambacher Forst zu verzichten.

Es gäbe deshalb auch keinen Grund mehr für den Protest im Wald und im Wiesencamp, sagt auch Landrat Spelthahn. Die Braunkohlegegner sehen das anders: Man vertraue RWE nicht, schreiben sie auf ihrer Internetseite. Die Zusage zum Rodungs-Stopp bedeute nicht, dass RWE vielleicht doch mal die Kettensäge ausrutsche, so die Aktivisten weiter. Für sie bleiben die Baumhäuser im Hambacher Forst also wichtig.  

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