
Keine Einigung zwischen Kreis Düren und Jens Bröker
Im Verfahren zwischen dem Kreis Düren und Jens Bröker gab es am Vormittag in Düren keine gütliche Einigung. Der Kreis Düren hatte Jens Bröker vor Monaten das bestehende Beschäftigungsverhältnis fristlos gekündigt. Bröker klagt dagegen.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2024 12:22
Bröker ist einer der Hauptbeschuldigten im Verfahren gegen eine Schleuserbande. Er saß mehrere Monate in Untersuchungshaft. Er soll jahrelangen Schmiergeldbezug eingestanden haben. Eine Bande soll mit gefälschten Unterlagen dauerhafte Aufenthaltstitel für reiche Ausländer unter anderem vom Ausländeramt der Dürener Kreisverwaltung erhalten haben. Brökers Rechtsbeistand fordert indes eine dezidierte Begründung, was wann Bröker im Einzelnen vorgeworfen werde und schließlich zur fristlosen Kündigung geführt habe. Der Anwalt des Kreises Düren verweist dagegen auf die bereits in der Sache erfolgten Eingeständnisse Brökers. Zum Kammertermin am 10. Dezember in Düren sollen Jens Bröker als auch Landrat Spelthahn persönlich erscheinen.