
Hier haben sieben von insgesamt 50 Kindertagesstätten den höchsten Wert für Unterstützungsbedarf erreicht. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zu anderen Einrichtungen besonders viel zusätzliche Unterstützung benötigen könnten.
Für den neuen Index hat das Land mehr als 10.000 Kitas in NRW untersucht. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, wie viele Kinder in Armut aufwachsen und wie viele zu Hause überwiegend eine andere Sprache als Deutsch sprechen.
Landesweit zeigt sich dabei ein ähnliches Bild wie im Kreis Düren: In größeren Städten ist der Unterstützungsbedarf häufig höher als in ländlichen Regionen. Der neue Kita-Sozialindex soll Kommunen und Trägern künftig dabei helfen, gezielter zu erkennen, welche Einrichtungen zusätzliche Förderung oder mehr Unterstützung benötigen. So sollen vorhandene Mittel dort eingesetzt werden können, wo sie besonders gebraucht werden.