
Die Polizei für den Kreis Düren hat – Stand Donnerstagnachmittag - 21 Anrufe rund um das Corona-Kontaktverbot bekommen. Das hat eine Polizei-Sprecherin auf Radio Rur Nachfrage mitgeteilt. Bis Freitagvormittag seien insgesamt 38 Einsätze wegen möglicher Verstöße gegen das Kontaktverbot bekannt - da geht es um verschiedene Szenarien. Die Polizisten rücken aus und stellen oft keine Verstöße gegen das Kontaktverbot fest. Die Zahl 38 spiegelt nicht die Zahl der Anzeigen wider.
Die Kreispolizei stehe in engem Kontakt mit dem Ordnungsamt, so eine Sprecherin. In den meisten Fällen haben sich die Verstöße am Einsatzort nicht bestätigt – Gruppen hätten sich schon aufgelöst. Polizei und Ordnungsamt müssten auch gerade nicht vermehrt zu einem bestimmten Platz oder in einen bestimmten Ort ausrücken.
Das Kontaktverbot gilt seit Montag. Mehr als zwei Menschen sind draußen nicht zusammen erlaubt. Familien und Wohngemeinschaften sind die Ausnahme.