
Kreis Düren beschließt neue Regeln für Tests
Der Kreis Düren hat neue Regeln für Corona-Tests beschlossen. Demnach will der Kreis jetzt nur noch Menschen mit leichten Symptomen testen, wenn sie aus der Risikogruppe kommen. Alle anderen sollen ohne Testung die Kontakte reduzieren und sich an die AHA-Regeln halten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.11.2020 08:24
Außerdem werden bei einem Coronafall in einer Schule oder Kita nicht mehr die ganzen Klassen oder Gruppen getestet, sondern nur noch die engen Kontakte des betroffenen Kind oder Jugendlichen. Darauf reagiert der Kreis auf den Stau in vielen Laboren, viele Menschen warten aktuell lange auf ihr Corona-Testergebnis.
Laut Kreis Düren sind aktuell nachweislich 785 Menschen bei uns infiziert. Das sind 120 mehr als noch am Montag. Seit dem sind aber auch wieder mehr als 100 (genau 111) Menschen genesen. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich derzeit auf 53. Seit Montag ist ein weiterer hinzugekommen.Mit 235 hat der Kreis Düren derzeit einen der höchsten Wocheninzidenten in NRW. Der Wert zeigt an, wieviele Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Menschen passieren.
Die 785 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 39 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 310)
Düren: 363 (1172)
Heimbach: 9 (47)
Hürtgenwald: 13 (62)
Inden: 18 (69)
Jülich: 78 (435)
Kreuzau: 45 (150)
Langerwehe: 30 (153)
Linnich: 40 (132)
Merzenich: 28 (121)
Nideggen: 23 (90);
Niederzier: 24 (121);
Nörvenich: 25 (85),
Titz: 20 (72);
Vettweiß: 30 (84).
Die Anzahl der Todesopfer beträgt 53