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Kreis Düren  warnt vor Panik wegen Coronavirus
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Kreis Düren warnt vor Panik wegen Coronavirus

Bei uns in der Region gibt es die ersten Coronavirus-Patienten: Es handelt sich um einen Mann und eine Frau aus dem Nachbarkreis Heinsberg. Die Patienten wurden zunächst in einem Krankenhaus in Erkelenz behandelt und dann nach Düsseldorf verlegt. Nach dem ersten Coronavirus-Fall in der Region wollen Behörden unnötige Panikmache unbedingt vermeiden. Ein Sprecher vom Kreis Düren warnt vor Hysterie. Bei uns im Kreis Düren gibt es noch fast keine Folgen durch den Coronavirus-Fall im Nachbarkreis. Im Kreis Düren ist nach aktuellen Erkenntnissen keine Infektion nachgewiesen, dennoch werden auch bei uns Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2020 08:00

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Vor allem vorerkrankte Menschen sollten derzeit einige Verhaltensregeln beachten. "Bei Zeichen einer Erkältung, eines grippalen Infektes oder einer Grippe sollte bitte jeder zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen meiden", sagt Norbert Schnitzler, der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Düren. Als reine Vorsichtsmaßnahme sollen erkrankte Menschen den Hausarzt anzurufen und die Symptome mit ihm besprechen.

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Dr. Norbert Schnitzler Einschätzung vom Kreisgesundheitsamt
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Der Kreis Düren sagt, der infizierte Mann im Kreis Heinsberg sein ein 47-Jähriger aus Gangelt. Der Mann befindet sich in einem kritischen Zustand - er leidet offenbar an einer Vorerkrankung. Auch die Ehefrau wird stationär behandelt. Bei ihr wurde die Viruserkrankung inzwischen auch nachgewiesen.

Ein Krisenstab im Nachbarkreis Heinsberg hat bereits seine Arbeit aufgenommen: Die Schulen und Kindergärten im Kreis Heinsberg bleiben bis Montag einschließlich komplett geschlossen. Besuche in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sollen verschoben werden. Auch die Kreisverwaltung schließt. Das Gesundheitsamt sucht nach allen Kontaktpersonen.

Die Bürger in unserem Nachbarkreis sollen vor unnötigen Nachfragen beim Notruf 110 bzw 112 absehen. Wer bei sich grippeähnliche Anzeichen bemerkt, soll zunächst den Hausarzt anrufen und nicht das Haus verlassen. Gemeinsam wird dann das weitere Vorgehen abgeklärt.

Das Amt für den Bevölkerungsschutz im Kreis Düren steht in engem Kontakt mit den Kollegen im Nachbarkreis, heißt es auf Radio-Rur-Nachfrage. Für einige Schüler aus dem Kreis Düren könnten vereinzelt betroffen sein: Schüler u.a. aus Linnich besuchen teilweise Gymnasien im Kreis Heinsberg. Auch für sie fällt damit der Unterricht aus.

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