
Kritik am Sondierungspapier von CDU und Grünen
Das Sondierungspapier von CDU und Grünen in NRW ist völlig unzureichend, um die überlebenswichtige 1,5-Grad-Grenze einzuhalten. Mit diesen Worten kritisieren die Zivilgesellschaften im Rheinischen Revier das Ergebnis der Sondierungen zwischen den Gesprächspartnern.
Veröffentlicht: Montag, 30.05.2022 11:41
Das Papier sehe einen Kohleausstieg 2030 und den Erhalt der fünf Dörfer am Tagebau Garzweiler vor. Es schweige aber zum Erhalt des umkämpften Dorfes Lützerath und zur weiteren Ausweitung des Tagebaus, heißt es von den Zivilgesellschaften. Außerdem finde man nichts zur drohenden Abbaggerung von Manheim am Tagebau Hambach. Es hätte ein vertraglicher oder gesetzlicher Aufschub dafür vereinbart werden müssen, heißt es von der Gesellschaft „Buirer für Buir“. Ohne ihn sei Manheim aber auch der Hambacher Forst durch massive Zerstörung gefährdet. Schon morgen wollen CDU und Grüne zu Koalitionsverhandlungen zusammenkommen.