
Kunstrasenplatz-Debatte löst Verunsicherung aus
Ganz Deutschland diskutiert seit Wochen über ein mögliches Verbot von Kunstrasenplätzen. Auf den Plätzen befindet sich ein Gummigranulat. Die europäische Chemikalienagentur sieht darin eine Gefahr für die Umwelt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.08.2019 08:06
Das Land NRW hat jetzt Entwarnung gegeben: Ein Verbot beträfe nur die Zukunft und bedeute nicht, das bestehende Plätze stillgelegt werden müssten. Die Debatte lässt Städte und Vereine entlang der Rur nicht kalt - sie sind verunsichert. Jülich und Niederzier haben sogar ihre laufenden Planungen für zwei neue Kunstrasenplätze gestoppt.
Ein neuer Fußballplatz für Hambach sei aber deshalb nicht vom Tisch, sagt Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser. Er ist sich sicher, dass, falls tatsächlich ein Verbot kommt, die Industrie schon bald eine umweltfreundliche Alternative anbieten werde. Bis dahin will er abwarten und schauen was passiert.
Schon in drei Jahren könnte ein europaweites Verbot kommen, über das die EU noch entscheiden muss.