
Hütehunde und Schutzzäune werden ab sofort finanziell gefördert. Anträge sind ab sofort möglich, teilt das NRW-Umweltministerium mit. Das gilt in allen Regionen des Landes. Bislang war das nur in einzelnen Gebieten möglich. Vernünftiger Herdenschutz schütze die Tiere und helfe, dass Wölfe nicht lernten, Nutztiere zu reißen, so NRW-Umweltminister Krischer. Zuletzt gab es Meldungen, dass ein Wolf oder ein Wolfsrudel eine Schafsherde in Hürtgenwald gerissen hatten. Landesweit waren es im vergangenen Jahr rund 80 Fälle.
Dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband gehen die neuen Regelungen aber nicht weit genug. Die Landwirte würden anders als in benachbarten Bundesländern weiter auf Kosten sitzen bleiben, so der Jülicher Verbands-Präsident Erich Gussen.