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Mehr Kurzarbeitergeld für den Kreis Düren?
© Daniel Dähling
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Mehr Kurzarbeitergeld für den Kreis Düren?

Wegen der Corona-Krise stecken viele Arbeitnehmer bei uns an der Rur im Moment in Kurzarbeit. Die Arbeitsagentur Aachen-Düren ersetzt dabei einen Teil des bisherigen Nettoeinkommens, bisher um die 60 Prozent. In Berlin sprechen Politiker am Mittwoch bei einem Spitzentreffen über eine mögliche Aufstockung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2020 07:59

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Die Arbeitsagentur Aachen-Düren hat schon mehr als 10.000 Anzeigen auf Kurzarbeit aus dem Kreis Düren und der Region bekommen. Die Firmen kämpfen mit Lohneinbußen. Zum Beispiel Betriebe im Gastgewerbe wie Hotels und Gaststätten. Im Kreis Düren arbeiten alleine rund 3.500 Menschen im Gastgewerbe. Das meldet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und beruft sich auf Zahlen der Arbeitsagentur. Die Gewerkschafter fordern jetzt eine rasche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80 Prozent.

Wer bei uns im Kreis Düren die sogenannten „systemrelevanten“ Berufen nebenbei unterstützt, kann finanzielle Ausfälle ausgleichen. Das verdiente Geld wird nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Darauf weist die Agentur für Arbeit Aachen-Düren hin.

Zu den systemrelevanten Berufen zählen unter anderem Pfleger, Krankenschwestern oder Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche. Der Gesetzgeber hat die Regeln für einen Hinzuverdienst gelockert. Die Regelung soll Betroffenen von Kurzarbeit helfen und gleichzeitig das Gesundheitssystem und die systemrelevanten Berufe stärken. Die Arbeitsagentur sagt, so eine Nebentätigkeit sei versicherungsfrei zur Arbeitslosenversicherung.

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