
Bus- und Bahnfahren soll für Gelegenheitsfahrer im Kreis Düren ab dem 1. Juni einfacher werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und der Aachener Verkehrsverbund führen dann gemeinsam den neuen Rheinlandtarif ein. Damit gelten im AVV- und VRS-Gebiet künftig nur noch drei Preisstufen und eine Kurzstrecke. Bisher gab es 16 verschiedene Preisstufen. Der neue Tarif richtet sich vor allem an Fahrgäste, die weder das Deutschlandticket noch den digitalen Tarif eezy.nrw nutzen.
Nach Angaben der Verkehrsverbünde sollen vor allem Gelegenheitsfahrer von der Umstellung profitieren. Langfristig wollen AVV und VRS Fahrgäste aber stärker auf den digitalen eezy.nrw-Tarif lenken. Kritik kommt vom Fahrgastverband ProBahn. Der Verband weist darauf hin, dass es an mehreren Bahnhöfen im ländlichen Raum noch Probleme mit dem Mobilfunk gibt. Je nach Anbieter gebe es dort Funklöcher. Das könne die Nutzung digitaler Tickets erschweren.