
Neue Einschränkungen: Inzidenzwert von 35 erreicht
Der Kreis Düren hat den kritischen Inzidenzwert von 35,2 jetzt erreicht. So viele Corona-Neuinfektionen gab es innerhalb einer Woche pro einhunderttausend Einwohner. Das bedeutet jetzt neue Einschränkungen. Zum Beispiel bei privaten Feiern.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.10.2020 10:46
123 Menschen sind aktuell im Kreis Düren mit Corona infiziert. Im Vergleich zum Vortag sind 14 neue Fälle hinzugekommen.
Welche neue Regeln gelten ab sofort im Kreis Düren?
- Mehr als 50 Gäste sind bei privaten Feiern nicht erlaubt. Vom Kreis heißt es: Nach der aktualisierten Corona-Schutzverordnung gelten seit heute allerdings ohnehin schon strengere Regeln. So sind Feste außerhalb von Wohnungen nur aus einem herausragenden Anlass und mit höchstens 50 Teilnehmern zulässig.
- Wer mit 25 Gästen feiern will, muss das ab sofort dem Ordnungsamt melden.
- Bei Veranstaltungen und Versammlungen gilt ab sofort auch am Sitzplatz eine Maskenpflicht.
- Wo Menschen den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können, muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Der Kreis prüft noch, ob für Schüler nach den Herbstferien wieder eine Maskenpflicht in der Schule gilt.
- Bei Veranstaltungen sind in Zukunft weniger Zuschauer zugelassen als bisher. Wie viele genau, steht aktuell noch nicht offiziell fest. Der Kreis Düren ist aktuell noch in Abstimmung mit der Bezirksregierung zu den genauen Zahlen. Es laufen auch noch Gespräche, ob Alkohol-Ausschank bei Veranstaltungen verboten wird. Auch hierzu gibt es noch keine offizielle Entscheidung.
Die neuen Maßnahmen werden aktuell zwischen dem Kreis Düren, der Bezirksregierung Köln und dem Landeszentrum für Gesundheit abgestimmt und im Anschluss veröffentlicht.
Die 123 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 23 (Gesamtzahl aller jemals Erkrankten je Ort: 82); Düren: 54 (425); Heimbach: 0 (7); Hürtgenwald: 1 (23); Inden: 0 (30); Jülich: 7 (177); Kreuzau: 6 (43); Langerwehe: 2 (97); Linnich: 3 (63); Merzenich: 4 (25); Nideggen: 3 (30); Niederzier: 6 (66); Nörvenich: 7 (36); Titz: 6 (38); Vettweiß: 1 (27). Die Anzahl der Todesopfer beträgt 42.