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Neue Sirenen in Niederzier
Symbolbild
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Neue Sirenen in Niederzier

Mit neuen Sirenen sollen die Menschen in Niederzier besser gewarnt werden. Die Gemeinde investiert in neue elektronische Hochleistungssirenen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 17.03.2022 13:08

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Über 135.000 Euro werden dafür ausgegeben. Rund ein Drittel davon muss die Gemeinde selber zahlen. Den Rest übernimmt die Bundesregierung – nach der Flut im letzten Sommer soll jetzt die Warninfrastruktur verbessert werden. Das ist nach den Erfahrungen aus der Flutnacht auch Bürgermeister Rombey wichtig. Alle neuen Sirenen haben einen Akku – auch bei einem Stromausfall können sie noch rund 30 Mal ausgelöst werden. Fünf Standorte in Niederzier sind bereits umgerüstet – an sieben anderen Stellen wird bereits gearbeitet.

In fast allen Städten und Gemeinden bei uns im Kreis gibt es Sirenen. Nur die Stadt Düren setzt auf Lautsprecherwagen im Ernstfall.  Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli haben so gut wie alle Städte und Gemeinden bei uns im Kreis Düren die Aufbauhilfen für die kommunale Infrastruktur in Anspruch genommen. Die größte Summe hat bisher Inden beantragt. An die Gemeinde sind bisher mehr als 1,6 Millionen Euro gegangen. Danach folgt die Stadt Jülich mit mehr als 1,1 Millionen Euro. Beide waren von der Hochwasserkatastrophe im Juli besonders betroffen. Die Kommunen können die Gelder aus den Aufbauhilfen nutzen, um Schäden an zum Beispiel historischen Innenstädten, der Verkehrsinfrastruktur oder an Kultureinrichtungen zu beseitigen. Anträge nimmt das Land NRW auch weiter entgegen. Die Frist endet am 30. Juni im kommenden Jahr.  

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