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Neue Spurensicherung in Düren
© Krankenhaus Düren
Sie freuen sich, dass die anonyme Spurensicherung nun im Krankenhaus Düren auch für männliche Opfer von sexualisierter Gewalt möglich ist (von links): Tim Johnen (stellv. Pflegeleitung der Notaufnahme), Dr. Kirsten Oelbracht (ärztliche Leitung der Notaufnahme), Sigrid Bergsch (HObAS), Christian Heinze-Tydecks (HObAS) und Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann (Chefarzt der Urologie).
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Neue Spurensicherung in Düren

Im Krankenhaus in Düren ist die anonyme Spurensicherung jetzt auch für männliche Opfer von sexualisierter Gewalt möglich. Das Personal dort wurde speziell für diese Aufgabe geschult.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.03.2021 13:38

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Die anonyme Spurensicherung ist ein wichtiger Schritt, wenn es um sexualisierte Gewalt geht. Opfer brauchen häufig Zeit um sich Hilfe zu holen und eine Straftat anzuzeigen, so Bergsch, Vorsitzende vom Verein „Hilf für Opfer sexualisierter Gewalt und Prävention“. Oft ist es dann schon zu spät, um Spuren zu sichern – das geht nämlich nur in den ersten 72 Stunden nach der Tat. Laut Bergsch schämen sich gerade männliche Opfer häufig. Es sei aber wichtig, dass es für alle die gleichen Möglichkeiten gibt. Mädchen und Frauen können bereits in insgesamt drei Kliniken im Kreis Düren anonym Spuren sichern lassen.

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