
JION wurde gemeinsam vom Forschungszentrum Jülich und dem Start-up eleQtron aus Siegen entwickelt. Der Quantencomputer soll künftig für Forschung und Unternehmen nutzbar sein und mit den bestehenden Supercomputern in Jülich zusammenarbeiten. Quantencomputer funktionieren anders als normale Computer. Sie sollen vor allem bei besonders komplizierten Aufgaben helfen und bestimmte Berechnungen schneller lösen können. Mögliche Einsatzbereiche sind zum Beispiel die Steuerung von Verkehrsströmen, die Entwicklung von Medikamenten oder die Materialforschung. Das Land NRW unterstützt die Entwicklung des Systems mit rund 21 Millionen Euro. Mit JION soll Jülich als Standort für Quantencomputer weiter ausgebaut werden. Künftig sollen dort auch weitere leistungsfähige Systeme entstehen.