
In Zeiten des Stärkungspaktes hatte es Nideggen geschafft, seinen Schuldenberg von 23 Millionen Euro auf etwas mehr als neun Millionen zu verringern. Jetzt gehe der Trend aber wieder in die andere Richtung, sagte Kämmerin Carola Gläser gegenüber Radio Rur. Sie befürchte, dass die Verschuldung in den kommenden Jahren noch deutlich stärker steige. Notwendige Sanierungen seien lange geschoben worden, zudem stiegen überall die Preise. Dass man die Grundsteuer um 30 Punkte anhebe, bringe nur rund 120.000 Euro in die Kassen. Allein an den Kreis müsse Nideggen aber in diesem Jahr 1,2 Millionen Euro mehr überweisen. Klar sei, dass das Land NRW und der Bund die Kommunen mehr unterstützen müsse und nicht immer nur neue Aufgaben auferlegen, so Gläser.