
Die Organisation hat 62 Brunnenwasserproben aus den Jahren 2021 bis 2025 bei uns im Kreis untersucht. Rund 40 Prozent der Proben überschritten den Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. 8 Prozent lagen sogar über 100 Milligramm, heißt es. Der VSR-Gewässerschutz sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf. Besonders betroffen seien Gartenbrunnen außerhalb von Wasserschutzgebieten. Dort fehlen nach Angaben des Vereins weiter wirksame Maßnahmen zur Senkung der Belastung. Nitrat im Grundwasser kann die Nutzung des Brunnenwassers einschränken und belastet über Bäche und Flüsse auch die Nordsee. Der VSR-Gewässerschutz wolle mit seinem Labormobil auch in diesem Jahr in den Kreis kommen, um die Entwicklung weiter zu beobachten, heißt es weiter.