
Fast 7.500 Diebstähle wurden im vergangenen Jahr angezeigt – so viele wie seit sechs Jahren nicht mehr. Allerdings sei auch die Aufklärungsquote leicht gestiegen, heißt es von der Polizei. Unterm Strich gab es etwas weniger Delikte. Ganz zufrieden ist die Polizei nicht. Sie will ihre Taktik der verstärkten Präsenz, des konsequenten Einsteigens und der Prävention weiter fortsetzen.
Die Polizei im Kreis Düren konnte alle Tötungsdelikte klären, heißt es in der aktuellen Jahresbilanz. Zu den so genannten Straftaten gegen das Leben gehören Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen und auch die fahrlässige Tötung. Neun Fälle habe es davon im vergangenen Jahr im Kreis Düren gegeben. Alle seien aufgeklärt worden. Auch bei den Raubdelikten war die Polizei erfolgreicher als zuletzt. Aber deren Zahl ist auch im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Was die Straßenkriminalität bei uns angeht, sieht es aber nicht so gut aus. Hier sind weniger als 17 Prozent der Fälle bisher aufgeklärt.
Im vergangenen Jahr gab es bei uns fast 250 Rauschgiftdelikte weniger als noch im Vorjahr. Das bedeutet einen Rückgang von über 30 Prozent. Die Aufklärungsquote stagniert hingegen – ähnlich wie im vorausgegangenen Jahr konnten auch letztes Jahr rund 91 Prozent der Fälle gelöst werden. Unter Rauschmitteldelikte fallen beispielsweise der Erwerb, Besitz und die Abgabe von Rauschgift – aber auch durch die illegale Herstellung und den Anbau von Rauschgiften macht man sich strafbar.