
Betroffene sollten dafür sorgen, dass sie entsprechende Allergiemittel zuhause haben, die im Akutfall helfen. Diese gibt es in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen. Damit sollte man nicht zu spät anfangen – einige Mittel brauchen bis zu zwei Wochen bis sie vollständig wirken, sagt der Sprecher der Apotheker hier im Kreis, Felix Zimmermann. Eine Beratung sei zu empfehlen, da bei jedem Allergiker individuell über Medikamente entschieden werden müsse.
Praktische Tipps zum Pollenschutz
• Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln. So wird vermieden, dass an der Wäsche haftende Pollen aufgewirbelt werden und zu nächtlichen Allergieschüben führen.
• Frisch gewaschene Kleidung, Handtücher oder Bettwäsche nicht im Freien, sondern in der Wohnung trocknen. Draußen könnten sich Pollen anheften und so in die Wohnung gelangen.
• Haare sollten abends gewaschen werden, damit an den Haaren haftende Pollen die Allergie nicht im Bett verstärken.
• Die Wohnung nur in den Zeiten zu lüften, wenn möglichst wenige Pollen fliegen: In Städten sollten die Fenster in den frühen Morgenstunden, auf dem Land hingegen am späten Abend geöffnet werden.