
Laut Anklage sollen sich die Männer zusammengeschlossen haben, um gestohlene Autos aus den Niederlanden, Belgien und dem deutschen Grenzgebiet weiterzuverkaufen. Betroffen waren unter anderem Fahrzeuge von Toyota, Hyundai, Lexus, Kia und BMW. Die Autos sollen teilweise mit deutschen Kennzeichen versehen und zunächst im öffentlichen Raum abgestellt worden sein. Damit sollte offenbar geprüft werden, ob die Fahrzeuge per GPS geortet werden. Anschließend sollen sie in eine Lagerhalle in Titz gebracht, dort gereinigt und mit falschen Kennzeichen versehen worden sein. Danach sollen die Fahrzeuge in Container verladen und über Antwerpen und Frankfurt-Ost nach Westafrika gebracht worden sein. Insgesamt geht es in dem Verfahren um 17 Fälle. Die vier Angeklagten sind zwischen 21 und 31 Jahre alt.