
RWE konkretisiert Abbaupläne
Der Energiekonzern RWE hat dem NRW-Wirtschaftsministerium jetzt neue Pläne rund um die Tagebaue in der Region vorgelegt. Die neuen Vorstellungen vom Tagebaubetreiber soll die Landesregierung in den nächsten Wochen prüfen.
Veröffentlicht: Samstag, 29.02.2020 09:20
Rund um den Kohleausstieg kann es noch einige Monate dauern, bis es konkrete Beschlüsse gibt. Im Sommer soll ein Entwurf für die Pläne im Rheinischen Revier stehen. Ziel sei ein beschlossener Plan zum Jahresende, sagt eine Sprecherin vom NRW-Wirtschaftsministerium.
Der Hambacher Forst bleibt nach den aktuellen Plänen stehen, genauso wie weitere Waldgebiete und auch die Ortschaft Morschenich. Von RWE heißt es, am Tagebau Hambach sollen die Abstände zu Niederzier-Ellen und Kerpen-Buir größer werden.
In einem ersten kleinen Kraftwerksblock sollen nach den aktuellen Plänen in diesem Jahr schon die Lichter ausgehen. Dabei geht es um einen der Blöcke in Niederaußem, hat eine Sprecherin vom Ministerium auf Radio Rur Nachfrage gesagt. Die anderen Kraftwerke sollen dann schrittweise folgen. Jetzt prüft die Landesregierung noch die Pläne von RWE genau – dabei geht es auch um die Vorgaben für die räumliche Verkleinerung der Tagebaue.
Im Sommer soll ein Entwurf stehen – bis Jahresende soll dann eine Leitentscheidung fallen, heißt es vom Ministerium. Dann sollen die Pläne für das Rheinische Revier konkret sein und beschlossen werden.