
© Foto: Frank Kind
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Tagebau Inden
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Am Fahrplan für den Kohleausstieg bis 2030 will das Unternehmen nicht rüttlen. Kraftwerke, die stillgelegt sind oder bald werden, sollen möglicherweise länger als Reserve dienen. Sie könnten dann einspringen falls Gaskraftwerke keinen Strom liefern können, da das Gas aus Russland fehlt. RWE will kurzfristig helfen, aber auch die Erneuerbaren Energien langfristig ausbauen. Im vergangenen Jahr hat der Konzern mit seinen Atom- und Kohlekraftwerken 889 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist deutlich mehr als noch ein Jahr zuvor. Aktionäre fordern eine Abspaltung der Braunkohle von RWE, damit das Unternehmen für Investoren interessanter wird. Andere Aktionäre lehnen das ab. Im April wird wahrscheinlich darüber entschieden.
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