
Schärfere Schutzmaßnahmen für den Kreis in Planung
Die neuen Corona-Fallzahlen für unseren Kreis zeigen keine Verbesserung. Mit 202 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche haben wir eine kritische Marke geknackt. Jetzt will der Kreis Düren die Corona-Schutzmaßnahmen verschärfen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.12.2020 14:44
Der Kreis Düren arbeitet gerade nach eigener Aussage mit Hochdruck an einem Konzept, das er spätestens morgen dem Land vorlegen will. Das soll die neuen Maßnahmen dann beschließen, möglich sind zum Beispiel strengere Kontaktbeschränkungen bei uns. Vorlage dafür ist ein neuer Katalog, den das Gesundheitsministerium mit Kreisen und Städten aufgestellt hat, die schon hohe Infektionsraten haben. Wie schnell die neuen Maßnahmen bei uns gelten, ist noch nicht klar. Die meisten Infektionen gibt es bei uns laut Kreis im privaten Bereich. Hier könnte es Verschärfungen geben.
Aktuell sind bei uns 723 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert.
Die Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 38 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 402)
Düren: 294 (2296)
Heimbach: 2 (65)
Hürtgenwald: 37 (159)
Inden: 9 (101)
Jülich: 74 (622)
Kreuzau: 30 (280)
Langerwehe: 15 (206)
Linnich: 30 (224)
Merzenich: 31 (202)
Nideggen: 28 (227);
Niederzier: 38 (232);
Nörvenich: 35 (207),
Titz: 16 (126);
Vettweiß: 46 (178).
Die Anzahl der Todesopfer beträgt 105.