Die Betroffenen waren zwischen 63 und 99 Jahre alt. Damit sind inzwischen 150 Menschen im Kreis Düren an oder mit einer COVID-19-Erkrankung gestorben. 545 Menschen gelten aktuell als infiziert. 21 neue Fälle sind dazugekommen.
Beschränkungen gelten weiter
Die zusätzlichen Corona-Beschränkungen bleiben im Kreis Düren zunächst weiter in Kraft. Das hat der Kreis klargestellt, nachdem der Inzidenzwert seit den Weihnachtstagen unter die Marke von 200 gesunken ist. Erst wenn der Wert dauerhaft an sieben Tagen in Folge unter der Grenze liegt, werde neu beraten, sagte uns ein Sprecher. Und auch dann ist fraglich, ob die Beschränkungen aufgehoben werden. Denn die Zahlen sind aktuell weniger aussagekräftig, weil derzeit durch die Feiertage weniger gestestet wird. Der Kreis will auch nicht auf ein Urteil des Aachener Verwaltungsgerichts reagieren. Die Aachener Richter hatten aufgrund einer Klage die Ausgangssperre im Kreis Euskirchen gekippt. Gegen die Regelungen im Kreis Düren liegen aber bislang keine Klagen vor.
Zahlen im Überblick
Die 545 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 41 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 488)
Düren: 167 (2707)
Heimbach: 10 (92)
Hürtgenwald: 38 (263)
Inden: 13 (127)
Jülich: 54 (752)
Kreuzau: 30 (364)
Langerwehe: 20 (259)
Linnich: 30 (270)
Merzenich: 38 (309)
Nideggen: 20 (288)
Niederzier: 38 (412)
Nörvenich: 16 (246)
Titz: 19 (163)
Vettweiß: 11 (213).
Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 142,5.