
In Jülich gibt es aktuell Probleme mit einem Druckfilterkessel, der für die Reinigung des Trinkwassers gebraucht wird. Die Stadtwerke arbeiten bereits an der Reparatur. Auswirkungen auf die Versorgung soll es dadurch nicht geben.
Trinkwasser kann aus Aldenhoven kommen
Sollte die Nachfrage nach Trinkwasser zeitweise so hoch sein, dass die übrigen Aufbereitungsanlagen nicht ausreichen, haben die Stadtwerke eine Alternative vorbereitet. In diesem Fall wird die Wasserversorgung umgestellt. Koslar, Bourheim und Kirchberg werden dann vorübergehend mit Trinkwasser aus Aldenhoven versorgt. Damit soll sichergestellt werden, dass auch während der Reparatur jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung steht.
Stadtwerke sprechen nicht von einer Notsituation
Die Reparatur des Druckfilterkessels soll nach Angaben der Stadtwerke so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Wie lange die Arbeiten dauern, ist noch nicht bekannt. Eine Sprecherin der Stadtwerke betont, dass es sich nicht um eine Notsituation handelt. Es gebe ausreichend Trinkwasser für alle Haushalte. Die mögliche Umschaltung sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme, falls die Nachfrage zwischenzeitlich stärker steigt.