
Die Studie läuft derzeit an. Sie soll zeigen, ob ein zusätzliches Gleis sinnvoll wäre – und wenn ja, welche Zwischenhalte vielleicht dazukämen. Entgegen aktueller Gerüchte würde ein drittes Gleis aber nicht den Bau der Brücke zwischen Gürzenich und Langerwehe beeinflussen. Laut dem zuständigen Amt der Stadt wird die Brücke auf der B264 Anfang Mai eingeschoben. Wenn sie fertiggestellt ist, wird die Behelfsbrücke abgerissen. Ein weiteres Bahngleis habe hierauf keine Auswirkungen, so die Stadt.
Verkehrsexperten sehen das anders: Ein drittes Gleis sei zwar grundsätzlich möglich, aber ein Stützpfosten der Brücke würde sehr nah an den Gleisen stehen. Dadurch kann die Bahn dann maximal 60 Stundenkilometer schnell fahren. Dies hätte durch eine abgestimmte Planung zwischen Bahnstrecken- und Straßenbau verhindert werden können, so Gregor Schmitz vom Dürener Mobilitätsauschuss.
