
Suche nach Atommüll-Endlager geht weiter
Die Suche nach einem Atommüll-Endlager für die Lagerung der hoch radioaktiven Abfälle in Deutschland wird konkreter. Nordrhein-Westfalen ist dabei fast raus. Aktuell lagert deutscher Atommüll in sechzehn oberirdischen Zwischenlagern in verschiedenen Bundesländern. Und das Thema bleibt auch bei uns im Kreis Düren aktuell.
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Nur noch rund fünf Prozent der Fläche Deutschlands kommen für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll infrage. In NRW werden nur noch kleine Gebiete ganz im Norden an der Grenze zu Niedersachsen geprüft. Bis Ende 2027 sollen Vorschläge für mögliche Standorte vorliegen. Auch im Kreis Düren bleibt Atommüll ein Thema. Aus Jülich werden insgesamt 152 Castor-Behälter ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht. Die Transporte könnten sich bis August 2028 hinziehen. Ein Endlager ist ohnehin noch nicht in Sicht. Bis spätestens 2050 soll ein Standort gefunden werden, der den Atommüll für eine Million Jahre sicher einschließt.