
Nach Angaben der Gewerkschaft arbeiten hier aktuell rund 6.210 Menschen in der Gebäudereinigung. Die IG BAU kritisiert, dass viele Beschäftigte trotz ihrer wichtigen Arbeit nur geringe Löhne erhalten. Das erhöhe das Risiko, später von Altersarmut betroffen zu sein. Deshalb fordert die Gewerkschaft von den 54 Gebäudereinigungsfirmen im Kreis ein deutliches Lohnplus.
Außerdem richtet die IG BAU einen Appell an die Bundestagsabgeordneten der Region. Bei der geplanten Rentenreform müsse sichergestellt werden, dass auch Beschäftigte in der Gebäudereinigung im Alter von ihrer Rente leben können. Nach Angaben der Gewerkschaft müsste eine Reinigungskraft bei den derzeit üblichen Löhnen rechnerisch mehr als 70 Jahre arbeiten, um auf die Höhe einer durchschnittlichen Altersrente zu kommen.