
Talsperren verhinderten Schlimmeres
Die Talsperren in unserer Region haben im Hochwasser gute Dienste geleistet. Das sagt Joachim Reichert, Vorstand des Wasserverbands Eifel-Rur. Bestehende Kapazitäten habe man ausgeschöpft und so stellenweise Schlimmeres verhindert.
Veröffentlicht: Montag, 20.09.2021 09:18
Der Starkregen habe einen 10.000-jährigen Rekordzufluss verursacht, sagt Reichert. Gerade bei der Olef und der Urft im Nachbarkreis Euskirchen. So große Wassermengen, wie bei dem Hochwasser vor rund zwei Monaten, habe man zu keinem Zeitpunkt erwartet. Orte, die stärker vom Hochwasser betroffen waren, lägen hingegen meistens nicht im Einzugbereich einer Talsperre. Zum Beispiel auch Inden hier bei uns im Kreis. Der WVER denkt deswegen aktuell über mehr Talsperren nach. So könnte man drohende Fluten in Zukunft besser kontrollieren.