
Trinkwasserversorger beobachten PFAS
Mit Blick auf die Wasserqualität sind die Trinkwasserversorger bei uns im Kreis entspannt. Sie unterschreiten die künftigen Grenzwerte für sogenannte PFAS in unserem Wasser bereits heute. Das bestätigen die Stadtwerke in Düren und Jülich auf Radio-Rur-Nachfrage.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.07.2024 04:03
PFAS sind über Jahrzehnte genutzt worden – u.a. für die Beschichtung in Pfannen, Pizzakartons oder Outdoor-Jacken. Diese Chemikalien können zu Leberschäden, Krebs oder Fettleibigkeit führen. Ab 2026 gelten Grenzwerte fürs Trinkwasser. Die Stadtwerke Düren halten die Werte bereits jetzt im Blick. Sie suchen nach Möglichkeiten, wie man sie senken kann. Die Stadtwerke Jülich wollen in ihrem geplanten neuen Wasserwerk sogar Platz für einen Aktivfilter lassen – falls man später doch etwas tun muss. Momentan sehen beide Stadtwerke kein Problem bei uns.