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Universität für eine Woche
© Radio Rur
Ein Bagger im Tagebau Hambach
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Universität für eine Woche

Wie soll es bei uns im Rheinischen Revier weiter gehen? Diese Frage will die erste temporäre Universität bei uns im Kreis beantworten – unter dem Motto „Tu! Hambach“. Sie nimmt am Samstag ihre Arbeit auf.

Veröffentlicht: Freitag, 16.06.2023 12:51

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In das alte Morschenich kommt für eine Woche neues Leben: Bis nächste Woche Samstag sollen alle Anwohner rund um den Tagebau Hambach mitreden und mitgestalten können. Es gibt einen Mix aus Ausstellungen, Workshops, Diskussionen und Ausflügen. Den Machern ist wichtig: Es soll ein Austausch auf Augenhöhe sein. Für die Gemeinde Merzenich erfüllt sich damit erstmals ein Wunsch: Sie möchte, dass der umgesiedelte Ort Morschenich-Alt zum „Ort der Zukunft“ wird. Anders als früher mal geplant wird der Ort nicht Teil des Tagebau-Lochs.

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Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier organisiert bei der tu! Hambach vier Beteiligungsformate mit dem Anspruch, auf Augenhöhe mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Herausforderungen und Chancen des tiefgreifenden Wandels zu diskutieren, Ideen auszutauschen und neue Perspektiven für den Strukturwandel zu entdecken. Weitere Infos von https://www.neuland-hambach.de/tu-hambach :

Am Dienstag, 20. Juni findet von 14 bis 18 Uhr ein Workshop zur Klimaanpassung im Rheinischen Revier statt. Dr. Ruth Hausmann von der Zukunftsagentur moderiert die Veranstaltung rund um die Frage, was wir selbst vor Ort dafür tun können, um die Lebensqualität im Revier trotz Klimawandel erhalten zu können.
Ebenfalls am 20. Juni findet der Workshop „Aus- und Weiterbildung im Rheinischen Revier“ verbunden mit einer Dorferkundungstour statt.
Am Freitag, 23. Juni erwartet die Teilnehmenden der tu! Hambach von 10 bis 12 Uhr ein Vortrag zum Thema Ressourcenwende im Rheinischen Revier. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Land- und Ernährungswirtschaft im Revier und zeigt auf, wie die Ressourcenwende im Themenfeld Bauen und Infrastruktur aussehen kann. Abschließend werden ausgewählte Beispiele der roh- und grundstoffnahen Industrie im Rheinischen Revier und deren Ressourceneinsatz genauer betrachtet.
Am 22. Juni initiiert die Zukunftsagentur von 17 bis 19 Uhr einen nachbarschaftlichen Erfahrungsaustausch von Menschen mit Umsiedlungserfahrung im Rheinischen Revier. Eine der zentralen Fragen wird sein, welche Erfahrungen der Umsiedlerinnen und Umsiedler in der gegenwärtigen Transformation nützlich sein können und zur Stärkung von Dorfgemeinschaften und Quartieren im Rheinischen Revier beitragen.
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