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Vereinigte Industrieverbände sehen Lockdown kritisch
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Vereinigte Industrieverbände sehen Lockdown kritisch

Bund und Länder beraten heute über mögliche Maßnahmen zur Verschärfung des Lockdowns. Das betrachten die vereinigten Industrieverbände für Düren, Jülich und Euskirchen sehr kritisch. Lieferverpflichtungen könnten nicht erfüllt werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.01.2021 08:40

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Aufträge könnten von Unternehmen aus anderen Staaten abgeworben werden. Dr. Stefan Cuypers von den Industrieverbänden findet einen verschärften Lockdown für die Wirtschaft nicht gerechtfertigt. Die insgesamt 150 Mitglieds-Unternehmen aus der Umgebung hätten alle möglichen Corona-Maßnahmen umgesetzt. Ein Infektionsrisiko bestehe eher im privaten Bereich der Mitarbeiter.

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Dr. Stefan Cuypers zur Datengrundlage
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Auch die Unternehmensverbände NRW warnen vor weiteren Einschränkungen. Unser Land müsse dringend aufpassen, dass es seine Wirtschaft nicht komplett abwürgt, heißt es vom Präsidenten der Landesvereinigung der Unternehmensverbände, Kirchhoff. Und auch die IG-Metall hat sich schon zu Wort gemeldet: Ein Herunterfahren der Industriebetriebe dürfe es nicht geben. Auch ihrer Meinung nach seien die Fabriken keine Corona-Hotspots – das zeige, dass in den Betrieben der Hygiene- und Gesundheitsschutz sehr hoch gehalten werde.

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