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Vierter Jahrestag der Flutkatastrophe im Kreis Düren
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Vierter Jahrestag der Flutkatastrophe im Kreis Düren

Heute jährt sich die Flutkatastrophe von 2021 zum vierten Mal. Auch im Kreis Düren waren durch Starkregen und Überflutung Millionenschäden entstanden. Bei der Flut waren in der Region 49 Menschen ums Leben gekommen.

Veröffentlicht: Montag, 14.07.2025 04:16

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Es entstand ein Schaden von 13 Milliarden Euro. Seit vier Jahren läuft jetzt der Wiederaufbau – unterstützt auch vom Land NRW. Es hat bisher rund 144 Millionen Euro in den Kreis Düren vergeben, sowohl für den privaten Wiederaufbau, als auch für die Wiederherstellung der Infrastruktur im Kreis. Das meiste Geld ging nach Heimbach, fast 50 Millionen Euro. Landesweit sind inzwischen schon mehr als 900 Millionen Euro verteilt worden.

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Viele Versäumnisse in der Flutnacht

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Vor der Flut hätte das Land NRW besser warnen müssen. Zu diesem Ergebnis ist inzwischen ein Untersuchungsausschuss im Düsseldorfer Landtag gekommen. Das deckt sich mit den redaktionellen Erfahrungen von Radio Rur aus dem Juli 2021, erinnert sich Chefredakteur Dietrich Meier. Der Wasserverband Eifel-Rur hatte am Nachmittag in einer Video-Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Rurtalsperre bald überlaufen würde. Das werde zu Verwüstungen im weiteren Verlauf der Rur führen. Erst auf Nachfrage von Radio Rur hat der damalige oberste Katastrophenschützer beim Kreis Düren davon erfahren. Er hat umgehend seinen Urlaub abgebrochen und war noch am Abend in Düren. Das zeigt: Das Zusammenspiel zwischen den Behörden hat hier nicht funktioniert. Es fehlten aber auch Daten über aktuelle Flusspegel. Und in weiten Teilen fielen die Handynetze aus. Eine 16-stündige Sondersendung im Radio-Rur-Programm war für viele Menschen im Kreis Düren über Stunden die einzige Informationsquelle.

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