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Weisweiler gehört zu den ersten Kraftwerken
© RWE Power
Das Kraftwerk in Weisweiler
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Weisweiler gehört zu den ersten Kraftwerken

Die Kraftwerke Weisweiler, Niederaußen und Neurath sollen als erstes abgeschaltet werden. Das ist eine der Konsequenzen aus der Einigung um den Ausstieg aus der Kohleverstrohmung vergangene Nacht. Vertreter von Bund, Ländern und Energiekonzernen haben im Kanzleramt den Fahrplan festgezurrt. Welche möglichen Auswirkungen eine Abschaltung des Kraftwerks Weisweiler für den Tagebau Inden hat, ist noch nicht bekannt. Auch der Tagebau Hambach soll verkleinert werden. Der Hambacher Forst soll so erhalten bleiben können. Bis 2022 soll RWE sieben Kraftwerksblöcke vom Netz nehmen. Als Entschädigung bekommt RWE 2,6 Milliarden Euro.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.01.2020 10:20

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Bund, Länder und Energiekonzerne haben zusammengesessen und alle Pläne festgezurrt. Wann welches Kraftwerk abgeschaltet wird, soll erst am Vormittag bekannt gegeben werden. Davon hängt dann auch ab, wie viel Entschädigung die Kraftwerksbetreiber bekommen werden. Denn ursprünglich war ihnen ja ein viel längerer Betrieb der Anlagen zugesichert worden.

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Umweltschützer können aufatmen. Das Symbol für den Kohleausstieg bleibt unangetastet: Hambi bleibt! - das ist diese Nacht bei einem Spitzentreffen in Berlin vereinbart worden. Demnach wird RWE das Waldstück nicht abbaggern.

Während Hambi bleibt, wird am Tagebau Garzweiler regulär weiter gearbeitet. Das sei wichtig für die Energieversorgung heißt es. Alle Umsiedlungen haben weiter Bestand. Das Forschungszentrum Jülich bekommt außerdem Geld aus dem Strukturwandel-Geldtopf: die Wissenschaftler sollen die Energie aus Wasserstoff voran bringen.

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