
Weniger Polizeischutz bei Castor-Transporten
Vergangene Nacht ist der elfte Castor-Transport von Jülich nach Ahaus gerollt. Laut den zuständigen Behörden ist er dort auch ohne Zwischenfälle angekommen. Er hatte dieses Mal aber wahrscheinlich weniger Polizeischutz als noch zu Beginn der Transporte.
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Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP geht hervor, dass die Zahl der Polizeibeamten schrittweise zurückgefahren wurde. Im März waren noch rund 2.700 Beamte im Einsatz, um die Route des ersten Atommüll-Transports zu überwachen. Anfang Juli sollen es dann nur noch etwa 400 Beamte gewesen sein. Laut dem Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei dürfte das auch damit zusammenhängen, dass man das Aufkommen von Protesten entlang der Route besser einschätzen könne. Wenn es nötig wäre, könnte die Zahl aber auch kurzfristig wieder angehoben werden.