
Wie geht es weiter mit den Geflüchteten im Kreis?
Das Land NRW will einen Krisenstab für Flüchtlinge einrichten. Er soll sich in Zukunft vor allem um die Integration der Geflüchteten bemühen. Die Kommunen entlang der Rur begrüßen das – stehen dem aber auch kritisch gegenüber.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.03.2023 13:03
Grundsätzlich sagen die Kommunen: Jede Hilfe ist uns recht und wird befürwortet. Dazu zählen zum Beispiel die Stadt Nideggen oder die Gemeinden Titz und Aldenhoven. Dennoch wollen die Kommunen auch Ergebnisse sehen. So wünscht sich die Gemeinde Aldenhoven zum Beispiel einen Krisenstab, der nicht nach dem bekannten Motto "wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis" agiert. Aktuell arbeite man bei der Flüchtlingsthematik am Rande der Leistungspotenziale und manchmal sogar darüber hinaus. Aldenhoven kritisiert vor allem die Zuweisungen der Flüchtlinge durch das Land, die ohne umfangreiche Vorlaufzeit geschehen.