
Passanten hatten die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauch gerochen hatten. Das Feuer war oberhalb eines schwer zu erreichenden Steilhanges ausgebrochen. Ob durch einen Blitzeinschlag oder Brandstiftung ist noch nicht zu sagen. Die starken Winde des Gewitters haben dabei die Flammen zusätzlich angefacht. Mehrere Blitze schlugen in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle im Wald ein.
Die rund 120 Feuerwehrkräfte mussten einen halben Kilometer lange Schlauchleitung in den Wald legen. Aus einem im Wald liegenden Wohngebäude hat die Feuerwehr die Bewohner vorsorglich in Sicherheit gebracht.
Auch am Samstag gehen die Löscharbeiten noch weiter. Zeitweise waren Einsatzkräfte aus Abenden, Berg, Embken-Muldenau, Nideggen, Schmidt und Wollersheim im Einsatz. Auch Johaniter Unfallhilfe Düren sowie die Feuerwehr Heimbach waren vor Ort. Das THW hat am Abend und in der Nacht die Einsatzstelle ausgeleuchtet.