
Der Wasserverband Eifel-Rur plant den Bau von zwei großen Hochwasser-Rückhaltebecken im Oberlauf der Vicht. Die Planungen sind abgeschlossen und das Planfeststellungsverfahren läuft bereits. Bis Ende 2027 sollen die Becken dann gebaut werden. Künftig sollen die beiden Becken auch die Kommunen an der Inde vor schweren Fluten schützen. Außerdem plant der WVER den Bau von Treibgutfallen an den Gewässern. Sie sollen große Gegenstände stromabwärts abfangen. Zudem kündigt der Wasserverband an, noch mehr auf die Renaturierung der Gewässer zu setzen.
Zwei Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe ist auch der Wiederaufbau von Landes-Verkehrsinfrastruktur fast abgeschlossen. Laut NRW-Verkehrsministerium gibt es nur noch zwei Sperrungen – darunter die Rurbrücke in Jülich. An ihr wird noch bis voraussichtlich November gearbeitet. Insgesamt hat das Land NRW laut Verkehrsministerium rund 120 Millionen Euro investiert. Mit dem Geld wurden Schäden an Bundes- und Landesstraßen beseitigt, Brücken und Tunneln saniert - unter anderem im Kreis Düren.