
WVER setzt auf neue Sensoren
Der Wasserverband Eifel-Rur will als Konsequenz aus der Flutkatastrophe vor vier Wochen ein besseres Hochwasser-Infosystem installieren. Das ist bei einem Treffen mit Vertretern von Verband, Politik und Verwaltung bekannt geworden.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.08.2021 15:48
Der Wasserverband plant unter anderem ein dichteres Netz von Messsensoren. Sie sollen in Zukunft bessere Infos über den Umfang und die Geschwindigkeit steigender Wasserstände liefern und bessere Prognosen ermöglichen. Krisenstäbe sollen so besser unterstützt und die Öffentlichkeit besser gewarnt werden können. Außerdem will der Verband mit Fachexperten eng zusammenarbeiten. Und gemeinsam mit von der Flut betroffenen Kommunen soll ein Masterplan für einen hochwassersicheren Wiederaufbau entwickelt werden. Das Land hat für die Pläne bereits Fördermittel zugesagt.
Nach der Flutkatastrophe stand der Wasserverband massiv in der Kritik. Nach Radio-Rur-Informationen soll er in der Nacht für die Krisenstäbe nicht erreichbar gewesen sein.