Aktuell gelten 898 Menschen bei uns im Kreis Düren als infiziert. Die meisten Fälle melden Düren, Niederzier und Jülich. In Niederzier waren zuletzt auch eine Senioreneinrichtung und eine Kita stark betroffen. Es gibt auch vier weitere Todesfälle - die Betroffenen waren zwischen 82 und 94 Jahre alt. Das hat der Kreis Düren am Mittwochnachmittag bestätigt.
Am Sonntag beginnen in den Senioren- und Pflegeheimen die Impfungen. Bis zum Jahresende stehen wahrscheinlich nur 2000 Impfdosen für den gesamten Kreis Düren zur Verfügung. Das Kreisgesundheitsamt wird in den größten Pflegeeinrichtungen mit den Impfungen von Bewohnern und Personal beginnen, weil dort die Ansteckungsgefahr größer ist als in kleineren Heimen. Das Impfzentrum in Düren bleibt vorerst noch geschlossen. Das Land NRW will erreichen, dass bis Ende Februar alle Altenheime immunisiert sind.
Die 898 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:
Aldenhoven: 50 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 469)
Düren: 272 (2640)
Heimbach: 16 (88)
Hürtgenwald: 55 (251)
Inden: 16 (121)
Jülich: 93 (730)
Kreuzau: 52 (352)
Langerwehe: 32 (251)
Linnich: 24 (252)
Merzenich: 65 (289)
Nideggen: 34 (277)
Niederzier: 131 (394)
Nörvenich: 25 (238)
Titz: 22 (154)
Vettweiß: 11 (203).
Die Anzahl der Todesopfer beträgt 135. Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 259,2.