Bürgermeister im Kreis Düren kritisieren Kreishaushalt 2026

Im Kreis Düren gibt es nur vier Monate nach der Kommunalwahl den ersten Streit. Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden gehen auf deutlichen Abstand zum Kreishaushalt 2026.

In einem gemeinsamen Brief verweigern sie die Zustimmung zur geplanten Kreisumlage. Kritik gibt es vor allem an der überraschend ins Spiel gebrachten ÖPNV-Umlage – davon habe man erst kurz vor Weihnachten erfahren. Das habe das Vertrauen in die Zusammenarbeit mit dem Kreis beschädigt, heißt es. Die Kommunen fühlen sich finanziell überfordert und sprechen von einer teils erdrosselnden Belastung für Städte und Gemeinden. Gleichzeitig fordern sie vom Kreis deutlich mehr Sparwillen. Bevor der Haushalt eingebracht wird, wollen die Bürgermeister jetzt Antworten vom Landrat. Der Kreistag will den Haushaltsentwurf dann Ende des Monats beraten.

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